Papierreliefs
Modelgeprägte Papiermasse wurde bereits im 14./15. Jahrhundert zur Verzierung von Karten, Medaillons, Spanschachteln, Pappkästchen oder für kleine Andachtsbilder benützt.
Als Weihnachtsgrüsse, Glückwünsche zum Neujahr, und bei vielen anderen Gelegenheiten, sind Karten mit modelgeprägten Papierreliefs noch heute eine spezielle persönliche Überraschung.
Die älteste historische Überlieferung zur Herstellung von modelgeprägten Papierreliefs finden wir in der Stadtbibliothek Nürnberg, anno 1510.
Rezept für Papierreliefs
Dieses Rezept eignet sich noch heute bestens für alle, die gerne selber Papierreliefs herstellen möchten:
Zutaten
1 Blatt Baumwoll-Papier (bei uns erhältlich)
1 Blatt Zellulose-Papier (bei uns erhältlich)
Zubereitung
Das Papier in kleine Stücke reissen und über Nacht in zwei Liter Wasser einlegen, kurz aufkochen und dann mit dem Stabmixer so lange mixen bis ein feiner Brei (Pulpe) entsteht.
Den Model mit wenig hellem Öl (Paraffinöl) einpinseln, mit einem Teesieb die benötigte Menge Papiermasse abschöpfen und auf den Model legen. Mit einem Schwamm das Wasser aus dem Brei heraussaugen bis dieser möglichst trocken ist. Mit den Fingern die Papiermasse in den Model drücken. Damit das Relief gut sichtbar wird, mit Küchenpapier weiter trocknen. Am Modelrand das überstehende Papier abzupfen, das Papierrelief vorsichtig aus dem Model lösen und an der Luft zwei Tage trocknen lassen.
Das gut trockene Papierrelief auf den gewünschten Gegenstand mit Heissleim aufkleben.
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Papierreliefs aus den Modeln 7200 «Sonne» und 2219 «Rose oval» auf farbige Karten aufgeklebt
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Dieses Rezept haben wir für Sie hier als PDF-Dokument zum Ausdrucken bereit gestellt. Baumwollpapier und fertige Papiermischungen können Sie in unserem Online-Shop bestellen. Weitere Rezepte finden Sie hier.
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